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auto|hof|fentlich nicht

raststätten, ja, die sind zu bauen,
doch politik nicht zuzutrauen,
die haben andere termine.

raststätte kost’ das geld des landes,
autohof dageg’n das des handels
als gelderdruckmaschine.

mitten dreist in uns’rer landschaft,
so macht das dorf bekanntschaft
mit den störungen zuhauf.

verkehr auf straße, auch rotes herz,
dreck und lärm, das ist kein schwerz,
ohne jeden leeren lauf,

den ganzen tag, um’s ganze jahr.
die ruhe, die wird ziemlich rar,
ein autohof hört niemals auf.

zieht mit zweifelhaftem „fun“
aus dem umland kunden an,
die nicht ruhen wollen.

und durchs dorf, da pendeln schnell
pkw verkehre, gell.
ach, wie schön die reifen rollen.

und die moral von der geschicht
glaub’ dem bürgermeister nicht
hast’ doch eigenen verstand,

der dir klar und deutlich sagt:
was man da mal wieder wagt,
ist gesetzt aus hohler hand.

© 19.09.2016 brmu

 

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