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autohof so|nett

eine flächengemeinde lebte satt
von dem sie fressenden tagebau.
alle parteien fanden das schlau.
restliches E---dorf heißt neuerdings stadt.

braunköhlers steuer floss lang in den hut
in millionenmengen, in massen -
plötzlich ein stöhnen in den gassen:
geldhahn ist zu! uns geht's jetzt gar nicht gut.

neues geld muss her zum modellieren
maroder, städtischer bilanzen:
nun ist schluss mit lustig und tanzen.

un’ wat nu’? man sucht auf allen vieren.
da! in *eppendorf sind äcker frei,
dort legen wir ein autohof-ei!

* H oder D, das ist hier die frage ;-)

und die moral von der geschicht’
trau’ deinem alten stadtrat nicht!
wähl’ neu, ist d|eine bürgerpflicht!

© 21.05.2015 brmu
anlässlich der veranstaltung eines bürgermeisterkandidaten im Bürgerhaus Heppendorf am 20. 5. 2015; persönlicher eindruck: nichts genaues weiß man nicht

 

Kommentare 1

Gäste - Zielosko am Donnerstag, 21. Mai 2015 09:57

Lieber Dr. Ulbrich,
Sie haben es, wie immer, auf den Punkt gebracht.
Nichts genaues weiß man nicht.
Politiker sind manchmal wie Mediziner, wenn sie Patienten über eine Diagnose, eine Prognose "aufklären".
Immer um den heißen Brei reden. Sich nicht festnageln lassen. Eine leere Sprechblase nach der anderen. Fast zwei Stunden wertvolle Lebenszeit verschwendet. Es war ein Witz!
Wir sind dafür, dass wir weiter am Ball bleiben.
Eine Heppendorferin

Lieber Dr. Ulbrich, Sie haben es, wie immer, auf den Punkt gebracht. Nichts genaues weiß man nicht. Politiker sind manchmal wie Mediziner, wenn sie Patienten über eine Diagnose, eine Prognose "aufklären". Immer um den heißen Brei reden. Sich nicht festnageln lassen. Eine leere Sprechblase nach der anderen. Fast zwei Stunden wertvolle Lebenszeit verschwendet. Es war ein Witz! Wir sind dafür, dass wir weiter am Ball bleiben. Eine Heppendorferin
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