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paranoia

Matt Damon, Harvard absolvent in literatur, ist ein bekannter, us-amerikanischer schauspieler, demnächst wieder auf der leinwand zu sehen in dem gesellschaftskritischen science-fiction-film „Elysium“. er wurde von Katja Nicodemus in DIE ZEIT nr. 30 (18.7.2013) interviewt. er führt unter anderem aus:

„Die Fragen, die diese Filme stellen, treiben mich um. …Genauso verstört mich die Paranoia der Geheimdienste, der Übergang einer Gesellschaft in einen Überwachungsstaat. Mich verstört, dass mein Land … Drohnenangriffe in Auftrag gibt. … Allein die Vermutung, dass sich jemand in Zukunft auf eine gewisse Weise verhalten könnte, genügt, um ihn ohne Prozess zu exekutieren. Das ist nicht zu rechtfertigen und verstößt gegen die Verfassung. Sie sehen, es gibt genügend Gründe, mit Regisseuren zu arbeiten, die sich Fragen zu unserer Demokratie stellen.“

an anderer stelle im selben interview gibt Matt Damon quasi ein statement ab: „Ich denke, dass die Entwicklung des menschlichen Intellekts in Verbindung mit neuen Technologien uns in Kontakt mit einer tieferen Menschlichkeit bringen könnte.“

nun, Matt Damon, lass stecken
der dämon ist die konstruktion
des hirns der menschen, denn
hiebundtriebundlieb sind web
fehler der kreativen götter oder
evolutionsflops, such es dir aus
den technologien saugen wir
das tödliche ob drohne oder
datennetz, dem letzten machts das
licht aus und die erde gebiert
neues spiel neues glück doch
nicht für uns in paranoia und
kein arzt der heilen könnt’

© 18.07.2013 brmu

 

 

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