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Evert Everts meint ...

als autor bin ich, Evert Everts, stets daran interessiert, gesellschaftskritisch zu schreiben.

durch meine neigung konnte ich oftmals ausgleichend wirken.

dabei hatte ich immer den anspruch, mich für gerechtigkeit und frieden einzusetzen.

so kam es, dass ich bis heute dieses thema auch literarisch bearbeite.

mein erster, veröffentlichter text stand 1961 in der Schülerzeitung.

das schreiben hat für mich persönlich einerseits das ziel, konflikte zu schildern.

es hat aber auch andererseits die vorgabe, gestalten zu können.

mein schriftstellerisches lieblingsthema ist der kampf gegen machtmissbrauch.

aktuell arbeite ich gerade an einem gedichtband und einem poetischen buch über den Bergischen Panoramasteig.

wenn sie meine bücher lesen, wünsche ich ihnen vor allem anregungen.

über mich finden sie in der welt des buches wenig, meine gedichte und erzählungen sind entscheidend.

ich engagiere mich in literatenorganisationen, um die auseinandersetzung mit der literatur zu förden (z. b. Verband deutscher Schriftsteller).

zum abschluss ist mir noch wichtig zu bemerken: autoren sind nicht allwissend, sollten aber vieles wissen.

dies sind die antworten des autors Evert Everts auf die lückentextfragen von litbiss.de.

vielen dank, herr Everts.

da ein gedichtband erwähnt wurde, hier eine kostprobe als nachgereichter ostergruß mit erlaubnis des autors in der fassung vom 18. 04. 2017:

fragen und wünsche zu Ostern

kann man „frohe Ostern“ wünschen,
wenn die „mutter aller bomben
kurz vor Ostern explodiert und tötet,
Erdogan im siegeswahne triumphiert,
in Israel der Tempelberg umstritten bleibt,
mister Trump mit flugzeugträgern droht,
Teresa May die auseinandersetzung sucht?

wie denn kann eine Bombe eine mutter sein,
ein mensch, der liebevoll ein kind umsorgt?
verhöhnte man nicht auch Christus
auf dem berge Golgatha?
„der Westen soll toben“,
höhnt auch heute in erdowahnien
ein totengräber der freiheit.

was ich aber allen wünsche,
lautet: frieden in uns selbst,
die achtung and’rer, freude,
hoffnung auf ein ende allen hasses;
denn niemals überlebt die gewalt,
wie uns die geschichte beweist.

© 16.05.2017 brmu

 

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