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Löffler auf dem weg

KL Portrait Camino 2011

© 09.05.2011 Kay Löffler, Camino-Tripp

der autor Kay Löffler im interview1 mit litbiss.de anlässlich seines neuen buches „Die den Weg fanden – Geschichten über den Jakobsweg“ (s. auch „buch“ auf diesem blog).

als literat der region reizt mich die möglichkeit, mit meinen eigenen büchern die region verlassen zu können, mich immer wieder anderen themen zu widmen, die auch durchaus mal nichts mit der region zu tun haben.

mein literarisches lieblingsthema ist das leben, auf die eine oder andere art.

als sammler von texten, wie jüngst über den Jakobsweg, bin ich stets daran interessiert, nicht dem üblichen literarischen mainstream zu verfallen.

bei beiden aktivitäten habe ich stets den anspruch, das bestmögliche zu erreichenund werde diesem anspruch doch nie gerecht.

die sammlung „Die den Weg fanden“ habe ich konzipiert, weil es so viel ausgeleierte literatur über den Jakobsweg gibt, dass es zeit für etwas anderes wurde.

das auffinden dieser texte war für mich persönlich einerseits sehr nervig und frustrierend,

es hat aber auch andererseits zu sehr netten kontakten geführt und gezeigt, dass andere menschen meine ausdauer zu schätzen wissen.

bei der lektüre meiner bücher wünsche ich ihnen gefühl. fühlen sie etwas neues oder entdecken sie alte gefühle wieder. oder entwickeln sie verständnis für die gefühle anderer.

über mich finden sie im literaturbetrieb relativ wenig, da ich nie den weg in den etablierten literaturbetrieb gegangen bin.

ich engagiere mich in autorenkreisen, weil literatur ein wichtiger bestandteil meines lebens ist. nur dort bin ich unter gleichgesinnten.

aktuell mache ich gerade eine schreibpause. nischenliteratur wird nicht am laufenden band gefertigt. und den druck früherer jahrzehnte, schreiben zu müssen, habe ich erfolgreich abgebaut.

zum abschluss ist mir noch wichtig zu sagen, dass wenn man bücher abseits des mainstreams sucht, wird der weg zur unabhängigen buchhandlungen an der ecke empfohlen, wo der kunde noch etwas zählt. zur not schaue man in das internet abseits der ausgetretenen pfade, denn dort gibt es noch die chance, die literaturszene abseits des etablierten literaturbetriebes zu finden.

© 02.01.2018 brmu
1lückentextinterview vom 23.12.2017.

 

Kommentare 1

Gäste - Jusueli am Dienstag, 02. Januar 2018 14:29

Das klingt ja sehr interessant uns sympathisch. Werde mir das Buch kaufen.

Das klingt ja sehr interessant uns sympathisch. Werde mir das Buch kaufen.
Gäste
Donnerstag, 26. April 2018

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