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lyriker/innen

(in memoriam)

haben so einen sing sang im
kopf können sie keine noten

haben so bildansichtsfälle in
händen könne sie keine farbe

halten in ihrer verzweiflung
arrangierte fetzen von
text im flatternden satz die
poeme

© 15.08.2013 brmu

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lyrik ist

lyrik entblättert sich
so gedanken aus
die leserfans zupfen
wie weiland im gras:
mich sie liebt mich sie
liebt mich nicht sie lieb
bis der kern entblättert
so gedanken aus …

© 18.07.2013 brmu

 

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poetik ist ...

Juli Zeh schreibt in ihrem gerade erschienenem buch „Treideln – Frankfurter Poetikvorlesungen“ (Schöffling&Co. Verlag 2013) über ihren widerwillen, eine poetikvorlesung abhalten zu sollen und baut dabei relevantes zu dem thema in art eines briefromans ein. für neugierige, dilettanten, profis ein einziger genuss zu lesen. es wird gnadenlos mit dem literaturbetrieb abgerechnet, mit allseits verknöcherten schulpraktiken „was sagt uns der autor?“ ebenfalls.

hieraus einige knackige zitate, direkt die poetik betreffend:

seite 12: „Wenn es Poetik überhaupt gäbe. Poetik ist das, was Autoren erfinden, wenn sie zu Poetikvorlesungen eingeladen werden. Erst war die Poetikvorlesung, dann die Poetik.“

seite 28: „Wenn Poetik die Entstehungsbedingungen von Literatur veranschaulichen soll, dann wäre das wahrscheinlich die mit Abstand ehrlichste Herangehensweise. Einfach die Schädeldecke abnehmen und zeigen, wie es in einem Schriftstellerkopf tatsächlich aussieht. Totale Transparenz.“

seite 33: „Auch Romane beginnen mit einem Gedicht, oder besser: mit einer Verdichtung. Einer Situation, einem Gefühl, einem Sprachblitz, vielleicht auch schon mit Bruchstücken einer Geschichte.“

seite 42: „Poetik ist, wenn man eine Schreibkrise hat. Wenn man mangels Stoff zum Schreiben am liebsten übers Schreiben schreibt. Poetik ist, wenn man sich auf die Meta-Ebene flüchtet, sich vom Sekundärbetrieb aufsaugen lässt und das Selbst-Reflexive dem Welt-Reflexiven vorzieht. Poetik ist Nabelschau auf dem Elfenbeinturm. Poetik ist, wenn Autoren glauben, selbst am besten zu wissen, was in ihren Büchern steht. Poetik ist etwas für Besserwisser, die meinen, jedem Gedicht eine Gebrauchsanweisung beifügen zu müssen. … Poetik ist etwas für Nachruhm-Fetischisten, die in ihrem feuchten Träumen bereits vor sich sehen, wie ganze Schulklassen über ihrem abgehobenen Selbstdeutungsgefasel brüten…. Poetik ist etwas für Bedeutungshuber, die jeder ihrer Kurzgeschichten die Weltformel abpressen können. … Poetik ist für jene fatale Mischung aus Adabei und Drückeberger, die sich lieber mit Poetikvorlesungen wichtig macht, als einen neuen Roman zu verfassen.“

seite 132/133: „Literatur ist per definitionem eine vieldeutige Angelegenheit. Sie überlässt es dem Leser, einen Weg durch das Bedeutungsgebäude zu finden. Irrtum, Missverständnisse, Aneinandervorbeireden sind keine Fehler, sondern der Bereich, in dem sich das Kunstvolle des Textes, seine Vielstimmigkeit und Vieldeutigkeit entfalten kann.“

seite 172: „Es gibt einen Unterschied zwischen Schreiben und Literatur. Der Literatur wohnt im besten Falle eine Größe inne, die man übermenschlich nennen darf, weil sie den Autor transzendiert. Das Schreiben hingegen ist nur eine Tätigkeit, die man besser oder schlechter beherrscht. … Am Ende des Schreibens steht die Literatur, und in dieser drückt sich etwas anderes aus. … Nur weil das so ist, weil Literatur größer ist als das Schreiben, lesen Menschen Bücher. Das Schreiben bringt nicht einen, sondern unzählige Texte hervor, nämlich mindestens einen pro Leser.“

 

© 15.06.2013 brmu

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(k)ein gedicht

zitate zur Lyrik aus Petra Morsbach: Dichterliebe, Knaus 2013“:

seite 23: „… wir kämpften um unsere kleinen Freiräume und fassten sie in Worte – Lyrik kann ndas besser als Epik und Dramatik, sie ist formal am sträksten verschlüsselt und dadruch inhaltlich im tiefsten Sinne frei. Wenn Literatur ein Modell für die Welt liefert, ist Lyrik das versponnenste und unabhängigste Modell.“

seite 75: „Das Leben zu flüchtig, die Aufgabe zu groß; der höchste Lohn sind zehn gute Zeilen neben tausend, für die man sich lebenslang schämt. Manchmal erschließt sich einem was, das ist eine Gnade. Keiner weiß, warum er sie bekommt und ob sie wiederkommt. Jeder spürt den Schmerz, wenn sie geht. Sofern er seine Existenz an sie geknüpft hat, erfährt er das als Versagen. Dem entgeht keiner.“

seite 91: „Nach Wochen unersättlichen Lesens begann ich selbst zu dichten, buchstäblich mit zitternder Hand. Eine gelähmte Sprache springt nicht auf und bricht Rekorde, sie wächst langsam, wie Muskulatur, durch Übung und Stimulation. Jede neue Bewegung, jeder Schritt erfüllte mich mit Glück. Ich prüfte und änderte, lauschte dem Klang, spürte die Spannung, die Funken, längst führte ich ein zweites leuchtendes, verheißungsvolles Leben neben dem grauen, zähen ersten. Gelegentlich glückte nun auch mir eine aufgeladene Periode. Ich bekam Herzklopfen, meine Sohlen prickelten, als liefe ich über eine andere Erde.“

seite 96: „Lyrik ist Egozentrik. Sie einem Lyriker vorzuwerfen, hieße ihm vorwerfen, dass er Lyriker ist.“

seite 147: „Ich spüre ihre Dankbarkeit, unter so guten Bedingungen etwas schaffen zu dürfen. Ich sehe ihre Empörung voraus, wenn sie erkennen, dass sie vergeblich geschaffen haben. Sie werden nicht einsehen, dass ihr Werk überflüssig war, sondern die Ungerechtigkeit der Welt beklagen.“

seite 159/160: „Wir sind Wahnsinnige. Wären wir’s nicht, wir würden nichts schaffen. Wir entwerfen Modelle des Lebens, die gut oder schlecht sind, farbig oder schwarzweiß, fein oder grob, doch eins müssen sie liefern, sonst will uns keiner: die Illusion von Bedeutsamkeit – der Menschheit, des einzelnen, des Ich. Das Vergängliche ist kein Gleichnis, es ist vergänglich, sonst nichts. Was wir Dichter stiften, sind Märchen. Nur wenn die überzeugend bedeutsam sind, pompös, schmeichelhaft nach der jeweiligen Mode, können wir unsere Existenz auf sie gründen. Der Haken: Wir müssen selbst daran glauben. Und wer das tut, ist verrückt.“

seite 215: „Das Wort Altersweisheit muß eine Erfindung von Dichtern sein.“

seite 238: „Ich schreibe wieder Gedichte. Es verkürzt das Warten. Es veredelt das Warten. Es rettet mich, obwohl immer ein Ton von Vergeblichkeit und Verderben aufscheint. Es rettet mich, weil dieser Ton aufscheint. Denn der Ton grundiert wirkungsvoll etwas anderes, das mich erleuchtet.“

seite 260: „Es fehlt der zwingende Einfall. Es ist rhythmisierte Prosa, wobei der Grund der Rhythmisierung nicht ersichtlich wird. …

Ein Gedicht setzt Zeichen: Achtung, doppelter Boden. Nicht die Information ist die Hauptsache, sondern die Mehrschichtigkeit der Sprache, die Nebenbedeutungen, Klang, Aura. Das Formale – Graphik, Vers, Reim, Strophe, Zeilenumbruch – sind nur Achtungssignale, die die Assoziationsbereitschaft des Lesers stimulieren. …“

[Der Einfall ist] „der energetische Kern. Das konkrete Wort etwa, an dem der Affekt haftet und das durch keine Umschreibung ersetzt werden kann. Ein Starkregenereignis meint dasselbe wie ein Wolkenbruch, und doch ergäben die Wörter zwei unterschiedliche Welten …“

seite 269: „Man schreibt immer für Publikum. Wer Talent hat, bringt es auch in Bedrängnis zur Geltung.“

 

© 11.06.2013 brmu

 

 

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suchtpotenzial

Herta M. verweigert sich noch
den ganzen langen abend doch
legte sie noch schnell eine ei:
therorie? angeberei!

ließ den Lentz im regen stehen.
tja, so kann es mann ergehen.
schlechte sätze sind die sachen,
die gedichte schlechter machen,

war ihr credo apo diktisch
und ein wenig tauto logisch.
was ficht uns kleine schreiber dies,
uns macht das texten keiner mies.

© 11.01.2013 brmu
reaktion auf den Artikel von Sarah Brasack im KStA 11.3.2013 betitelt: „Das ist wie eine Sucht“. dort werden Herta Müller und Michael Lentz im gespräch anlässlich der lit.cologne zitiert.

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beim schreiben

… gibt es mindestens vier zentrale Probleme, …:
Das erste ist:
Soll der Text wahr sein?
Das zweite ist:
Soll der Text neuartig sein?
Das dritte ist:
Soll der Text die beschriebene Person beeindrucken oder die Leser?
Und das vierte ist:
Soll der Text etwas von der beschriebenen Person vor dem Vergessen bewahren?
Jetzt … noch ein fünftes Problem …:
Darf der Text die beschriebene Person befremden?

fragen, die sich Wilhelm Genazino in seinem neuen Buch „Tarzan am Main“ im Hanser Verlag 2013 auf seite 72 stellt.

mögliche antworten aus unberufenem munde:

zu eins: wahrheit ist nur eine übereinkunft
zu zwei: permutation rührt in der lebenskunst
zu drei: lektorat zuerst in der verlagszunft
zu vier: fantasie wird durch wirkliches verhunzt
zu fünf: nei(n)ja wenn im eigenen lebensdunst

© 18.02.2013 brmu

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schreibend bleiben

V.S. Naipaul, Das Lesen und das Schreiben, Claassen 2003:

seite 33: Allein von dem Wunsch getrieben, ein Buch zu schreiben, griff ich intuitiv, naiv oder verzweifelt auf Ideen und Material zu, ohne wirklich zu verstehen, wo sie mich hinführen würden. Die Erkenntnis kam mit dem Schreiben. Jedes Buch führte mich zu einem tiefer gehenden Verständnis und tieferen Gefühl, was wiederum jedes Mal eine andere Schreibweise hervorbrachte. Jedes Buch stellte ein bestimmtes Stadium in einem Prozess des Suchens dar; es konnte nicht wiederholt werden. Mein Stoff … war festgelegt und, …, abgeschlossen; er konnte nicht ergänzt werden. Und meine Art des Schreibens verbrauchte ihn.

seite 62: Alles Schreiben muss neu sein; und jedes Talent verausgabt sich restlos.

seite 63: Literatur ist die Summe ihrer Entdeckungen. Nachahmungen können eindrucksvoll und intelligent sein. Sie können erfreuen und haben ihre Wirkungsdauer, ob kurz oder lang. Aber letztlich zieht es uns immer zum Original zurück. Was in der Literatur zählt, was bleibt, ist das wirklich Gute. Und gut ist … immer das, was neu ist, sowohl inhaltlich als auch formal. Was gut ist, lässt jegliches Vorbild hinter sich, ist unerwartet; wir müssen es im Flug erwischen. Das Schreiben von Literatur kann nicht in einem Kurs gelehrt werden.“

seite 64: So wie jedes schöpferische Talent sich restlos verausgabt, gelangt jede literarische Form irgendwann ans Ende ihrer Möglichkeiten.

um das hier so festzustellen
muss es den literaturbetrieb geben,
denn wie sonst wäre etwas neu
wenn nicht auf dem hohen haufen
alter epigonenschreibe? -
rührt euch und schreibt weiter
eine/r wird es nächstens schaffen!

© 03.02.2013 brmu

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lyrische dichter

Peter von Matt schreibt in „Öffentliche Verehrung der Luftgeister – Reden zur Literatur“, Hanser Verlag 2003, auf seite 59 (in auszügen):

lyriker/innen hielte man für leicht verrückt, sie nähmen sich merkwürdig aus in der zivilisation, wie relikte aus verschollenen zeiten. der umgang mit ihnen sei schwierig, weil sie empfindlich seinen und beleidigt, bevor man noch den mund geöffnet habe. Sie seien von sich selbst hingerissen und hielten alle anderen für unnötig.

wer sie streichele, den bissen sie in die hand, weil er sie nicht hinter den ohren kraule. wer sie hinter den ohren kraule, den bissen sie in die waden, weil er sie nicht streichele.

heute verachten sie sich selbst, weil sie nicht Rilke seinen, morgen würden sie Rilke verachten. die verdienste Goethes wollten sie nicht bestreiten, hielten ihn aber dennoch für überschützt.

es käme vor, dass sie in der eisenbahn ihre gedichte wildfremden leuten vorläsen. das entsetzen, das sie damit auslösen würden, betrachteten sie als den ausdruck stummer begeisterung.

© 21.01.2013 brmu

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literaturverständnis

ein herkömmliches literaturverständnis lehnt der hier vertretene blogger ab, aus der erkenntnis, dass literatur in einer welt medialer reizüberflutung nichts mehr bewirken kann. er ist radikaler außenseiter, der … bewussten dilettantismus zum stilprinzip erhoben hat, um die mechanismen des literaturbetriebs in frage zu stellen.*

*zitierte und montierte textstellen aus: Konstantin Richter, Bettermann, Verlag Kein & Aber 2007, seite 145/146

© 10.01.2013 brmu

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kleine poetik

zum einprägen von dichternamen*

(je nach wissenstand
nach belieben fortsetzbar)*

jandl hat zwei töpf verlorn
einen mit ’nem horn
einen ohne horn
einen mit und ohne horn
jandl hat zwei töpf verlorn ...

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proklamation

der österreichische dichter h. c. artmann (1921 – 2000) hat 1953 zur theorie der poetik einen beitrag geleistet, seine proklamation des poetischen aktes. hier sinngemäß zitiert, originaltext findet sich hier.

einleitend meint er, man könne dichter sein, ohne auch irgend jemals ein wort geschrieben oder gesprochen zu haben. also quasi der kryptische dichter, der nur von sich selbst weiß. weiters: es gäbe die vorbedingung des gefühlten wunsches, peotisch handeln zu wollen. diese a-logische geste selbst könne zu einem gedicht erhoben werden, wobei schönheit sich in einem erweiterten spielraum bewegen dürfe.

der poetische act also

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kein schlenker

aus: B. Jeßing, R. Köhnen: Einführung in die Neuere deutsche Literaturgeschichte, Verlag J.B. Metzler 2003, seite 96 ein zitat zur "engagierten lyrik":

"Engagierte Lyrik, ..., ist angewiesen darauf, dass ihre Sprache, ihre Metaphern und Bilder verstanden werden.

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reimlos

saß der alte reimer
vor dem leerpapier
kämpft’ wie nirgends einer
er verzweifelt schier

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heimlicher autor

Juli Zeh schreibt in ihrem aufsatz „Von der Heimlichkeit des Schreibens“(1), Sigmund Freud bezeichne in seinem aufsatz „Der Dichter und das Phantasieren“ den tagtraum als eine ersatzhandlung für das kindliche spiel, das dem erwachsenen nicht mehr erlaubt sei, während das dichten eine sonderform des tagträumens darstelle.

sie fährt dann wörtlich fort:

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manuskriptsärge

quelle ist das taschenbuch der herausgeber Josef Haslinger und Hans-Ulrich Treichel, "Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?", edition suhrkamp (SV2395) 2005, darin der beitrag von Juli Zeh "Von der Heimlichkeit des Schreibens". Juli Zeh berichtet von ihren frühen schreibübungen und -anfängen mit einer querverbindung zu Siegmund Freuds aufsatz "Der Dichter und das Phantasieren".

seite 31 "Das Schreiben führte zu einer Professionalisierung des Tagtraums. Wer will schon gern verraten,

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Das Gedicht will

Peter von Matt, emeritierter schweizer Professor für Neuere Deutsche Literatur, regelmäßig Beiträge für die Frankfuter Anthologie schreibend, hat 1998 einen dicken Band mit dem Titel "Die verdächtige Pracht - über Dichter und Gedichte", Hanser 1998, vorgelegt, in dem auf Seite 11 über die Lyrik als Gengre folgendes notiert ist:

"Das nachweisbare Ereignis des Häßlichen im Gedicht der Moderne widerlegt das Prinzip nicht, daß das Gedicht schön sein will. Es schafft auch das Ärgernis dieses Prinzips nicht aus der Welt.

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reden wir über

Zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist DIE ZEIT wie immer mit einer Literaturbeilage erschienen (ZEIT&LITERATUR Nr. 41 Okober 2012), darin enthalten auf den Seiten 37-41 ein Werkstattgespräch über Literatur usw. ("Reden wir über das Schreiben") mit der Kritikerin Iris Radisch, dem Kritiker Ijoma Mangold, der Autorin Juli Zeh und den Autoren Thomas Hettche und Clemens Setz.

Darin bekennt Clemens Setz (Roman Indigo bei Suhrkamp 2012), nachdem Thomas Hettche ausgeführt hatte, er glaube,

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so könnte es sein

romane führen durchs leben
novellen zeigen entwicklungen auf
erzählungen beschreiben episoden
kurzgeschichen beleuchten spots
gedichte beschwören augenblicke
aphorismen die splitter im auge
literatur also für's ganze leben

© 1.10.2012 brm ulbrich,
eingestellt am 6.10.2012

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originell wirst du

"Originell wirst du, wenn du plötzlich das Gefühl hast: Das kann nicht von mir sein! - Eben jenes musste endlich einmal abgeschrieben werden."


quelle: Thomas Lehr, Grössenwahn passt in die kleinste Hütte - kurze Prozesse, Hanser2012, seite 47

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ratzefummel

(geheimer bericht aus dem badewannencyclus)

wein, wanne, warmes wasser
innen außen gehts nicht nasser
liegt er still im fluidum
wartet auf verwandelung

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